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FAQ

Auf dieser Seite befinden sich Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen über die Niedrigenergie-Bauweise. Wenn Sie an einer hier nicht befindlichen Antwort interessiert sind, können Sie uns gerne kontaktieren!

Was muss man beim Einsammeln und Vergleichen von Angeboten besonders beachten?

In Kroatien gibt es leider keine Norm, in der die erforderliche Bauphase von Niedrigenergiehäusern gesetzlich definiert ist, so dass verschiedene Produzenten diesen Begriff unterschiedlich auslegen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie unbedingt prüfen sollten, ob im Leistungsverzeichnis Folgendes enthalten ist:

  • Transport zur Baustelle – dieser Kostenbetrag kann ziemlich hoch ausfallen, insbesondere wenn die Baustelle weit entfernt von der Hausfertigungsstätte ist.
  • Klempnerarbeiten – auch sie erhöhen den Endpreis des Hauses, sind aber zur Baufertigstellung unentbehrlich.
  • Erstellung der Planungsunterlagen.
  • Hochwertiger Dachbelag – es ist sehr wichtig, was für einen Dachbelag der Produzent anbietet. Die DOMUSplus besteht auf Bauelementen von höchster Güte und Wertigkeit, unter anderem auch bei der Wahl von Dachziegeln, so dass sie standardmäßig BRAMAC Protector Dachziegel anbietet.
  • Wärmedämmung – zur Erreichung von Spitzenwärmeeigenschaften des Bauobjektes ist es auch wichtig, was für Wärmedämmmaterialien eingesetzt werden. Die DOMUSplus verwendet Produkte des renommierten Herstellers Isover.
  • Naturstein-Fensterbänke.
  • Wasserleitung und Kanalisation – die DOMUSplus schließt in ihr Angebot die gesamte Boden- und Wandverlegung der Wasserleitungs- und Kanalisationsinstallationen aus PVC-Rohren bis zu 1 m außerhalb des Bauobjektes ein.
  • Unterbringung der Bauarbeiter.

Ferner sollten Sie prüfen, ob der Hauspreis pro m2 Bruttofläche oder pro m2 Nettofläche ausgewiesen ist. Die Nettofläche ist die Nutzfläche des Wohnraums, während in die Bruttofläche auch die Wanddicke, die Terrassen, die Balkons und die Außentreppen mit einbezogen sind. Die Bruttofläche kann die Nettofläche um bis zu 20 % überschreiten und ist kein Indikator für den vom Bauherrn gekauften nutzbaren Wohnraum.

Welche Arbeiten umfasst die Bauphase „Schlüsselfertiger Bau“?

Der „Schlüsselfertige Bau“ umfasst alles außer Möbel und Küche, d. h. sämtliche Arbeiten vom Fundament bis zur Heizung. Je nach verbauten Materialien beläuft sich der Durchschnittspreis auf ca. 750 €/m2 für die Gespanschaft Zagreb-Umgebung.

Welche Arbeiten umfasst die Bauphase „Hoher Rohbau“?

Der „Hohe Rohbau“ umfasst bei uns folgende Arbeiten:

  • Erstellung sämtlicher Planungsunterlagen zur Erwirkung der notwendigen Baugenehmigungen nach Maßgabe des aktuell gültigen Baugesetzes und aller zugehörigen Gesetze und Verordnungen (beglaubigte Ideenlösung zur Erwirkung der s. g. Sonderbedingungen und beglaubigtes Hauptprojekt zur Erwirkung der Baugenehmigung) sowie eines Ausführungsprojektes für Elektroinstallationen.
  • Produktion und Montage sämtlicher Konstruktionselemente (Außen- und Trennwände, Deckenpaneele, Dachfachwerk). Die tragende Hauptkonstruktion der Wände besteht aus Holz d = 12 + 5 cm, genauer gesagt aus längsverbundenen Balken d = 12 cm aus Konstruktionsvollholz (KVH) mit Füllung d = 5 cm aus nicht brennbarer Mineralwolle, die einen Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten (λ) von 0,034 W/mK aufweist. Zwischen den Mineralwollschichten wird eine Dampfbremse eingelegt, die zur Verhinderung der Tauwasserbildung dient. DOMUSplus setzt die Isover VARIO Folie ein, die sich durch einen variablen Wasserdampfdiffusionskoeffizienten auszeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen PE-Folien ermöglicht die VARIO Folie ein „Atmen“ der Wände. Die Außenwände werden beidseitig mit Fermacell Gipsfaserplatten in Dicke von 1,25 cm und innenseitig mit Rigips Gipsplatten in Dicke von 1,25 cm ausgekleidet. Die Außenwand samt Fassade hat eine Gesamtdicke von 36 cm und eine Höhe von 275 cm.  Eine solche Außenwand weist einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U) von 0,011 W/m2K auf.   Die Trennwände werden beidseitig mit Fermacell Gipsfaserplatten in Dicke von 1,25 cm und Rigips Gipsplatten in Dicke von 1,25 cm ausgekleidet. Die Trennwand hat eine Gesamtdicke von 15 cm und eine Höhe von 275 cm.
  • Fertigung der Deckenunteransicht an der Holzunterkonstruktion samt Dämmung aus Mineralwolle d = 20 cm, Isover Vario Dampfbremse und Auskleidung aus Rigips Gipsplatten.
  • Fertigung der Wärmefassade aus hartem Fassadenstyropor d = 15 cm samt Endschicht aus Röfix Kunstharzputz (KHP) in Farbe nach Wahl des Bauherrn und in Körnung von 1,5 mm. Das Gerüst ist im Preis inbegriffen.
  • Abdeckung des Dachwerks mit Bramac Protector Dachziegeln in Farbe nach Wahl des Bauherrn, einschließlich Verplankung, zweifacher Verlattung und Dachfolienverlegung.
  • Anschaffung und Einbau des PVC-Außenschreinwerks (optional Rollläden oder Fensterläden). Sämtliches Schreinwerk ist 6-kammerig, klapp- und drehbar sowie mit 3-schichtigem Isoglas, das eine Dicke von 42 mm und einen Wärmedurchgangskoeffizienten (Uw) von 0,8 W/m2K aufweist, verglast.
  • Anschaffung und Einbau von Innen- und Außenfensterbänken aus Naturstein.
  • Anschaffung und Einbau furnierter Innenzimmertüren samt Klinke und Beschlag im Softdesign (abgerundete Zargen).
  • Anschaffung und Einbau eines einkanaligen Schiedel Uni Rauchfanges  = 20 cm.
  • Ausführung sämtlicher Klempnerarbeiten – Anschaffung von Materialien, Fertigung und Aufstellung von horizontalen und vertikalen Rinnen, Rauchfangeinfassungen sowie Dachdurchbrüchen und -kehlen aus verzinktem gefärbtem Blech sowie Montage eines Schneeschutzes.
  • Anschaffung und Einbau einer zusammenklappbaren Dachgeschossleiter für erdgeschossige Häuser.
  • Anschaffung und Einbau eines lackierten Holztreppenhauses für Häuser mit Dachgeschoss oder Obergeschoss.
  • Grobe Verlegung der Elektroinstallationen einschließlich Montage von selbstlöschenden PVC-Rohren (Bougirrohren) sowie Anschluss- und Verteilkästen in die Wände.
  • Gesamte Boden- und Wandverlegung der Wasserleitungs- und Kanalisationsinstallationen aus PVC-Rohren bis zu 1 m außerhalb des Bauobjektes.
  • Transport sämtlicher Konstruktionselemente vom Produktionsbetrieb bis zur Baustelle innerhalb der Gespanschaft Zagreb-Umgebung.
  • Energiezertifikat.
Wie hoch ist die Energieeinsparung in einem Fertighaus?

Das DOMUSplus Montagehaus gehört laut Handbuch „Vodič kroz energetski efikasnu gradnju“ (= „Handbuch zum energieeffizienten Bauen“), Energieinstitut Hrvoje Požar (EIHP), Ausgabe aus dem Januar 2005, in die Kategorie der Niedrigenergiehäuser. Das heißt, dass der jährliche Heizenergiebedarf bis zu 45 kWh pro m2 Wohnfläche beträgt, was dem Verbrauch von 3 l Heizöl pro m2 entspricht.

Wie lange dauert der Bau eines Hauses?

Die Bauphase „Hoher Rohbau“ erfordert bei einem Haus von ca. 120 m2 rund 15 Tage.

Welche Installationen werden eingebaut?

Die selbstlöschenden PVC-Elektrorohre werden in der inneren Wandschicht (5 cm) werkseitig verlegt, während die Wasserleitungs- und Kanalisationsinstallationen in derselben Wandschicht vor Ort verlegt werden. Dank solchem Wandaufbau, d. h. dank einer zusätzlichen 5 cm dicken Schicht zur Verlegung sämtlicher Installationen, wird es in keinem einzigen Fall zur Beschädigung der Dampfbremse kommen.

Können Küchenelemente an die Wand aufgehängt werden?

Ja. Fermacell Platten sind tragende Platten und weisen laut Attest eine Tragfähigkeit von mindestens 60 kg pro Dübel auf.

Sind Montagehäuser erdbebenresistent?

Montagehäuser haben eine erheblich geringere Flächenmasse als Mauerwerkshäuser, so dass sie einen mehrfach höheren Erdbebenwiderstand aufweisen. Das Baumaterial Holz ist viel elastischer als Ziegel und Beton und hat gerade deshalb ein „besseres“ Erdbebenverhalten.

Sind Montagehäuser brandresistent?

Alle verbauten Materialien sind als „nicht brennbar“ oder „nur schwach brennbar“ kategorisiert. Holz als tragendes Element ist mit feuerfesten Platten ausgekleidet. Im Brandfall brennen weder im Mauerwerkshaus noch im Fertighaus die Wände, sondern die Möbel, die Vorhänge und die Teppiche.

Interessant ist das Brandverhalten der am häufigsten verwendeten Baumaterialien:

  • Beton bricht,
  • Stahl verliert seine Stabilität infolge Biegung und Torsion
  • Holz bildet eine Schutzschicht, welche die Sauerstoffzufuhr unterbindet und das Brennen des Holzes verhindert, so dass es nur glimmt.

Benötigt man für den Bau eines Montagehauses eine Baugenehmigung?

Genauso wie für ein Haus in klassischer Bauweise muss man gemäß aktuell gültigem Raumordnungs- und Baugesetz (Amtsblatt „Narodne novine“ Nr. 153/13) auch für ein Montagehaus die s. g. Sonderbedingungen und die Baugenehmigung erwirken. Im Preis des Hauses bzw. im Preis für die Bauphase „Hoher Rohbau“ sind sämtliche zur Erwirkung der vorgeschriebenen Genehmigungen notwendigen Planungsunterlagen inbegriffen, d. h. eine beglaubigte Ideenlösung zur Erwirkung der s. g. Sonderbedingungen und ein beglaubigtes Hauptprojekt zur Erwirkung der Baugenehmigung.

Darf ein Fertighaus in beliebigem Ort in Kroatien gebaut werden?

Ein Niedrigenergie-Montagehaus darf in jedem Ort in Kroatien gebaut werden, in dem Bauen zugelassen ist. Je nach Raumordnungsplan der Gemeinde, auf deren Gebiet das Haus gebaut werden soll, werden unsere Planer das Haus an die vorgegebenen Baubedingungen anpassen.

Gibt es Typenprojekte oder erfolgt die Fertigung nach Auftrag?

Wir fertigen ausschließlich nach Ihrem Auftrag und gemäß Ihren Wünschen. Diesem Ansatz liegt die Idee zugrunde, dass Sie an der Planung Ihres Hauses mit unserer fachlichen Unterstützung und Beratung gemäß Fachregeln mitwirken.

Gibt es Einschränkungen für gewisse Klimazonen?

Montagehäuser können in allen Klimazonen gebaut werden. Der Aufbau und die Dicke unserer Außenwand gewährleisten auch in den kältesten Gebirgsgebieten Kroatiens eine hervorragende Wärmedämmung. Beim Bau eines Montagehauses an der Meeresküste, wo das Klima (infolge von Meeressalz und kaltem Fallwind Bora) aggressiver ist, ist es sehr wichtig, alle Holzteile (Dachtraufe, Vordach und Pfeiler) durch Fassadierung zu schützen.

Welche Vorteile hat ein Fertighaus gegenüber einem Mauerwerkshaus?

  • niedriger Energiebedarf
  • kurze Bauzeit
  • umweltfreundliche Materialien
  • Topdesign
  • individuelle Ausführung
  • High-Tech-Wände
  • höherer Erdbebenwiderstand
  • hohe Qualitätsstandards
  • garantierter Preis und garantierte Qualität
  • niedrigste Wohnkosten
  • gesundes und naturnahes Wohnen
  • alles aus einer Hand
  • kroatisches Produkt.

Wie hoch ist die Preisdifferenz gegenüber klassischer Bauweise?

Falls dieselbe Materialqualität eingesetzt wird, ist die Montagebauweise an und für sich um ca. 10 % billiger. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass ein Montagehaus bereits innerhalb von 2 Monaten beziehbar ist, während der Bau eines Mauerwerkshauses i. d. R. 6–12 Monate dauert und Sie während dieser Zeit Mietkosten tragen müssen, steigt die Preisdifferenz auf bis zu 20 %. Bei langfristiger Betrachtungsweise ergibt sich aus der Einsparung an Heizenergiekosten aufgrund der hervorragenden Wärmedämmung eine noch viel größere Preisdifferenz zugunsten des Fertighauses.

Wie hoch ist die Preisdifferenz gegenüber klassischer Bauweise?

Die Gewährleistungsfrist für die Konstruktion beträgt 30 Jahre. Alle Materialien sind für mindestens 100 Jahre attestiert, und die vorgesehene Lebensdauer des Hauses beträgt ca. 150 Jahre.

Was ist der Wärmedurchgangskoeffizient?

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert, früher k-Wert) ist laut Handbuch „Vodič kroz energetski efikasnu gradnju“ (= „Handbuch zum energieeffizienten Bauen“), Energieinstitut Hrvoje Požar (EIHP), Ausgabe aus dem Januar 2005, die Wärmemenge, die durch ein Bauelement in 1 s pro m2 Fläche bei einer Temperaturdifferenz von 1 K verloren wird; er wird in W/m2K ausgewiesen. Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert, früher k-Wert) ist eine wesentliche Kennzahl jedes Außenkonstruktionselementes und spielt eine große Rolle bei der Analyse der Gesamtwärmeverluste und somit auch bei der Ermittlung des Heizenergiebedarfes. Je geringer der Wärmedurchgangskoeffizient, desto besser der Wärmeschutz des Gebäudes. Unsere Außenwand weist einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U) von 0,137 W/m2K auf.

Manche Bauunternehmen bieten eine dickere Wand an. Lohnt sich das?

Die Wanddicke ist ein sehr wichtiger, aber nicht der einzige wichtige Faktor für die Energiebilanz eines Hauses. Schon die Wanddicke allein (d. h. die Dicke der Wärmedämmung, die sich in der Wand befindet und auf die Energiebilanz auswirkt) leistet einen Beitrag zur Energieeffizienz des Hauses. Für das Gesamtbild der Energiebilanz sind jedoch auch die sonstigen sich auf die Energiebilanz auswirkenden Elemente zu berücksichtigen: Öffnungen, Gebäudehülle, Fundamente. Falls die Wärmedämmung an diesen Elementen nicht in hoher Qualität ausgeführt wird, kann die Wanddicke allein nicht viel helfen, weil der Großteil der Wärmeverluste gerade an der am schlechtesten gedämmten Stelle erfolgt.

Deshalb hat die Domusplus das Gesamtpaket Termoprotect 310+ entworfen, mit dem nicht nur der Wanddicke, sondern sämtlichen Elementen der Energiebilanz Rechnung getragen wird. Die Größenverhältnisse und Einzelelemente im genannten Paket sind sorgfältig gewählt und errechnet worden, und zwar unter Berücksichtigung der finanziellen und energetischen Gesamtrentabilität der Investition.

Abschließend sei angemerkt, dass sich durch eine Steigerung der Wanddicke, bspw. um 10 %, die Einsparung nur geringfügig erhöht und man dabei aber auch eine Erhöhung der Bruttofläche in Kauf nehmen muss, was sich im Endeffekt nicht nur in höheren Kosten für Kommunalbeiträge, sondern auch in einer reduzierten Wohnfläche niederschlagen wird.
Falls der Bauherr darauf besteht, kann die Domusplus selbstverständlich auch Wände in einer größeren als der vorgeschlagenen Dicke fertigen.

 

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